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Mutige Orte des Übergangs: Eine Ostermorgenbetrachtung

Mutige Orte des Übergangs:

Eine Ostermorgenbetrachtung

Johannes 20,1-18

Die täglichen Erfahrungen unseres Lebens sind angefüllt mit Widerspruch und Unsicherheit. Jeder Moment des Lebens ist eine Balance zwischen dem Erwarteten oder Bekannten und dem, was noch entdeckt werden und als wahr bezeichnet werden muss.

Marias frühmorgendlicher Besuch an Jesu Grab beschreibt den Schock des Übergangs. Die Nachricht von Jesu Verschwinden und die Worte “wir wissen nicht” führten nur zu mehr Fragen. Manche wollten die Wahrheit für sich selbst entdecken.

Jede Ankunft am Ort des Übergangs ermöglichte eine andere Art und Weise, die Erfahrung zu benennen. Der unbekannte “andere” Jünger schaute hinein und als er nur Tücher sah, zögerte er, ganz in das Unbekannte vorzudringen. Simon Petrus eilte hinein. Maria wartete, als die anderen weggingen. Von den einen, die benennen, zögern oder hineinstürmen, zu den anderen, die weggehen oder zurückbleiben, sie alle teilen ein Geheimnis einer menschlichen Antwort auf den Übergang.

Während des Übergangs wird ein mutiger heiliger Ort gebildet. In diesem mutigen Ort findet jeder von uns auf seine eigene Art und Weise Leben.

Wie? Am Ort des Übergangs werden wir an die Zerbrochenheit und Bedeckung von Schmerz erinnert. Für jeden trauernde Elternteil. Für jede unsichere Familie. Für jeden Liebhaber und jede Liebhaberin, die den Verlust ihres/ihrer Geliebten betrauern. Für jede unsichere Person, wenn der eine, den sie so gut kannte, jetzt anders aussieht. Für jede Person, deren Ziele auf verschlossene Türen stoßen. Für Enden und neue Anfänge. Unser Leben fließt durch eine Reihe von Übergängen in mutige Orte der Transformation.

Wir erfahren Transformation, wenn wir Erwartungen sein lassen und mutige Orte betreten, die unsere Sicht von dem Möglichen verschieben. Wir erfahren wiederum Transformation, wenn wir ein Leben erkennen und verkörpern, das möglich wurde durch den Übergang von dem gewohnten Jesus zum lebendigen Christus.

Zusammen mit Freundinnen und Freunden, Gefährtinnen und Gefährten, Engeln und Fremden versammeln wir uns in unserer eigenen Zeit des Übergangs um mutige Orte zu schaffen, um ein Ostergeheimnis zu teilen: Wir waren einst ein Volk, das von Leere sprach. Jetzt sind wir ein Volk, das von Transformation und neuem Leben spricht.

Mögen wir in mutigen Orten leben und durch sie hindurchgehen, während wir auf die Stimme Christi hören.
by Rev. Elder Rachelle Brown, Interim-Moderatorin

im Namen von
Metropolitan Community Churches Der Ältestenrat

Elder Nancy G. Maxwell, Convener
Rev. Elder Pat Bumgardner
Rev. Elder Margarita Sánchez De León
Rev. Elder Tony Freeman
Rev. Elder Darlene Garner
Rev. Elder Héctor Gutiérrez
Rev. Elder Dwayne Johnson
Elder Nancy G. Maxwell
Rev. Elder Dr. Candace R. Shultis
Rev. Elder Mona West, PhD

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